Hallo, Mein Name ist Melanie Amon. Ich habe  3 Jahre bei Sabine Steinbach unterrichtet.

Seit November 2017 bin ich auf einer kleinen "Weltreise". Da einige gefragt haben, was ich so treibe, möchte ich euch hier auf dem Laufenden halten. 

 

Reitlehrer auf Exkursion am anderen Ende der Welt ...

 

Wie viele von euch wissen, habe ich mich entschieden Anfang November 2017 nach Sydney/Australien zu fliegen. Nach einer langen Reise bin ich gut in einem riesigen Reitstall gelandet. Wir reden hier in etwa von 90 bis 100 ha Grund.  Ich bin zwar viel zu Fuß unterwegs, aber es stehen zwei Autos zur Verfügung.

Dieser Stall hat sich auf die Zucht von Appalooser-Warmblutmix spezialisiert. Die Pferde stehen hier auf riesigen Weiden. Des Weiteren haben wir super Trainingsbedingungen (Halle, Springplatz, Dressurviereck, Galoppbahn,...)

Ich habe 12 Pferde übernommen. Diese sind 4 bis 8 Jahre alt und dem Alter entsprechend ausgebildet. Meine Aufgabe ist es, diese weiterzubilden, auf Turnier und vor Kunden vorzustellen. Es ist wirklich sehr spannend, da alle meine Pferde ganz unterschiedlich zum Reiten sind - vom Faulpelz bis zur Rennsemmel. ;)

Ich finde es auch sehr interessant die Pferde anstelle der Schüler "weiterzubilden/zu unterrichten". Irgendwie besteht da teilweise eine Ähnlichkeit :P

 

Wir fahren öfter auf Auswärtstrainings und drei Mal konnte ich an Turnieren teilnehmen. Einmal mit meinem besten Pferd, mit welchem ich sogar 2. Ein weiteres Mal mit 2 meiner jüngsten, welche sich auch sehr gut geschlagen haben! (3.&4. bei 10 Startern) Das letzte Turnier war ein Springturnier, bei welchem ich unter anderem ein sehr unerfahrenes Pferd dabei hatte. Es war sein erstes Turnier und wir konnten und nach dem Stechen auf dem 2. Platz platzieren.

 

Generell kann ich sagen, dass hier alles anders ist. Turniere sind auf Feldern, Richter sitzen in deren Autos. Es wird sehr genau die Ausrüstung kontrolliert. Die Hänger sehen ganz anders aus und die Sieger-Schleifen erst recht. Die Atmosphäre ist hier immer sehr entspannt und lässig, was ich sehr genieße!

Obwohl alles ein bisschen anders ist – Fazit: Pferd bleibt trotzdem Pferd! J

 

Den zweiten Monat arbeiteten wir vermehrt mit unseren 7 Zuchtstuten, welche mittlerweile alle mit gefrorenen Samen besamt wurden. Das war für mich ein ganz neues Kapitel. Wir dürfen bei allen veterinär technischen Dingen tatkräftig unterstützen, was sehr interessant ist und wo ich wirklich viel dazugelernt habe. Ein sehr interessanter Fakt ist zum Beispiel, dass die Australier erst eine sehr junge Zucht haben und daher sehr gerne mit deutschen Hengsten züchten.

 

Alles in allem war es eine wirklich interessante Erfahrung und ich habe sehr viel Neues erfahren und kennenlernen dürfen. Der angenehme Nebeneffekt: Das eigene “Englisch” verbessert sich ganz von allein.

 

Nach zwei Monaten wurde meine Reiselust zu groß. Ich beendete diesen Job und ging auf Reise durch Australien.

 

Wenn dich meine Reise genauer interessiert, würde es mich freuen, wenn du auf meinem Tagebuch vorbei schaust. www.melanieamon.at

 

Ich grüße euch und die Pferde ganz lieb!

Melanie

 

 

 

Reitschule Sabine Steinbach

 

 

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